Projektunterstützung

Gemeinsam können wir viel bewegen

PROJEKTUNTERSTÜTZUNG

Wir sind ein Verein der ohne Absicht auf Gewinn arbeitet. Alle unsere Tätigkeiten, so auch der Verkaufsdienst in unserem Laden, erfolgen ehrenamtlich. Durch den Verkauf von fairen Produkten können wir jedes Jahr einen kleinen Gewinn erwirtschaften, welcher für verschiedene Projekte gespendet wird. Herzlichen Dank an alle die ihren Beitrag zu diesen Spenden leisten bzw. geleistet haben und gleichzeitig zum Wohl der Familien in den ärmsten Regionen der Welt aber auch für die Unterstützung hervorragender Projekte in Österreich beitragen!

 

2018

Firma Helioz

Unsere heurige Spende ging an die Firma Helioz mit ihrer innovativen Erfindung namens WADI. WADI ist ein Gerät, das die UV-Strahlung der Sonne misst. UV-Strahlung hat die Eigenschaft, Keime und Bakterien (z.B. Cholera) in Wasser zu eliminieren. Das Gerät zeigt mittels eines Indikators an (lachender Smiley), sobald das Wasser keimfrei und unbedenklich ist. Je nach Sonnenintensität variiert dieser Zeitpunkt. Es reicht, transparente PET-Flaschen in die Nähe des WADI zu legen (sodass die Flaschen genauso wie das WADI gleichmäßig von der Sonne beschienen werden) und abzuwarten, bis das Gerät ein lachendes Smiley anzeigt. Ab diesem Zeitpunkt kann das Wasser getrunken/verwendet werden. Die Energieversorgung des Geräts erfolgt durch Photovoltaikzellen an der Oberseite. https://www.helioz.org/home/
Der Verein unterstützt die Firma Helioz mit 2.730 Euro. Ein WADI kostet 50 Euro.

System Change Not Climate Change

Bei der Initiative System Change Not Climate ChangeSystemwandel statt Klimawandel geht es um Aktivitäten, Kundgebungen und Demonstrationen, die Aufmerksamkeit rund um den Klimawandel erregen.
Es ergeht eine Spende des Vereins Fair Point an die Aktivistengruppe von 270 Euro.

 

2017

FairyTale – fair fashion

„Wir arbeiten mit einer kleinen Schneiderei, einer Filzmanufaktur und einem Silberschmied in Kathmandu/Nepal zusammen. Wir produzieren Damenmode überwiegend aus Biobaumwolle, Taschen aus Khadi- und Sari- Stoffen, Accessoires aus Filz und Schmuck aus Silber. Dabei sehen wir uns nicht als Auftraggeber, sondern als fairlässliche langfristige Handelspartner.
Bei regelmäßigen Besuchen überzeugen wir uns, dass …

… die Arbeitsbedingungen in der Schneiderei hohen sozialen Standards enstprechen

… keinesfalls Kinder arbeiten

… Frauen in keinerlei Hinsicht benachteiligt werden.

Fairytale  ist  ein  Fair Trade  Mode-Projekt, Schritt für Schritt werden umweltfreundliche Maßnahmen verwirklicht. Gemeinsam erarbeiten wir die Kollektionen, bei denen wir die traditionelle nepalesische Sticktechnik mit den europäischen Designtrends verweben. Jedes Stück wird in vielen Arbeitsschritten in Handarbeit produziert. Wir möchten zeigen, dass es in der Textilbranche möglich ist, nachhaltige und trotzdem trendige und leistbare Mode zu produzieren.

In Kathmandu fällt täglich bis zu 12 Stunden der Strom aus, diese Ausfälle wurden bisher mit einem Notstromaggregat überbrückt. Mit der Crowdfunding – Kampagne SOLiPOWER konnten wir durch die Unterstützung  von hunderten Menschen die finanaziellen Mittel für eine Photovotaikanlage lukreieren. Die gesamte Anlage konnte in Nepal eingekauft werden,sodass die Wertschöpfung im Land blieb. Die Photovoltaikanlage wurde Ende September 2015 freigeschaltet und Ende Jänner offiziell eröffnet. Vor allem in der schwierigen Zeit nach dem Erdbeben und der Handelsblockade an der nepalesisch-indischen Grenze bedeutet die Photovoltaik-Anlage einen großen Vorteil im Produktionsprozess.“

( Quelle: Homepage Fairytale – fairfashion,   https://www.fairytale-fashion.at/ )

In einer Filztasche überreichten wir heuer Frau Ingrid Grandl, Betreiberin des Weltladen Eferding und der Modelinie Fairytale – fair fashion, unsere Spende von 3.000 €.

Sie hat uns bereits rückgemeldet, was mit diesem Geld geschehen ist: „Ich habe den Filzerinnen Geld übergeben und auch noch Geld bei der dortigen Chefin deponiert, zusätzlich haben wir Materialien gekauft und mitgenommen,die es in Nepal schwer gibt. Es war sooooooooooo eine Freudenstimmung es war unglaublich. Vielleicht kann ich Euch bei Gelegenheit Bilder zeigen und ebrichten.Auch dem Drucker habe ich Geld gegeben. Er hatte ja sein ganzes geld für die Renovierung des Druckerei gebraucht (Sturmschaden beim Dach) und nun konnte er endlich wieder ein bissl freier agieren und zBsp endlich ein Fahrrad kaufen,damit er alle seine Wege erledigen kann! An dieser Stelle wirklich wortwörtlich HERZlichsten Dank!!!!!!!!“

 

2016

Einrichtung AmberMed

Gesundheit ist ein Meschenrecht

„AmberMed bedeutet ambulant- medizinische Versorgung, soziale Beratung und Medikamentenhilfe für Menschen ohne Versicherungsschutz.
Ein ehrenamtliches Team aus ÄrztInnen, TherapeutInnen, DolmetscherInnen und AssistentInnen stellt unversicherten Menschen, die sich dauerhaft in Österreich aufhalten, medizinische Versorgung kostenfrei zur Verfügung.
 Weiters erhält AmberMedUnterstützung durch zahlreiche externe KooperationspartnerInnen, die Ihre Leistungen für PatientInnen von AmberMedebenfalls kostenfrei zur Verfügung stellen.
Die Zielsetzung unserer täglichen Arbeit ist die Wiederherstellung und Gewährleistung/Stabilisierung körperlicher und psychosomatischer Gesundheit zur Förderung
• des Vertrauens zu der in Österreich angebotenen Gesundheitsversorgung,
• der Eigenkompetenz des/der PatientIn,
• der Früherkennung von infektiösen (epidemischen) Erkrankungen,
• der Vorbeugung von Manifestation und Folgeschäden von chronischen Erkrankungen,
• der Aufklärung über bereits vorhandene Krankheitsbilder (z.B. Diabetes, etc.),
• von pädagogischen Interventionen (z.B. Hygiene, Ernährung, Bewegung, etc.),
• der Erstellung eines weiterführenden Zugangs zu öffentlichen Angeboten und Ressourcen des Gesundheitssystems in Österreich.
AmberMed arbeitet aktiv gemeinsam mit den PatientInnen an dem Ziel der Integration in ein österreichisches oder ausländisches Gesundheitssystem.
AmberMed bietet sein Fachwissen in Bezug auf interkulturelle Gesundheitsversorgung und Armutsbekämfung interessiertem Fachpublikum in Form von Vorträgen, Workshops, Beratung, etc an.
AmberMed vernetzt sich auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene und verfolgt das Ziel, für alle Menschen in Österreich einen Zugang zu medizinischer Grundversorgung zu erreichen.
AmberMed möchte damit einen aktiven Beitrag zur Armutsbekämfung leisten und sieht den Anspruch auf medizinische Versorgung als Grundrecht an.

Hilfe ohne Krankenschein
Immer wieder fallen Menschen durch die Maschen des Sozialnetzes und sind ohne Versicherungsschutz: AsylwerberInnen, MigrantInnen und auch österreichische StaatsbürgerInnen. Über 100.000 Frauen, Männer und Kinder in Österreich sind laut „Armutskonferenz“ nicht krankenversichert. Viele unserer PatientInnen kommen aus fremden Kulturkreisen, sprechen die deutsche Sprache schlecht und haben ein anderes Verhältnis zu ihrem eigenen Körper bzw. zu Krankheit, Heilungsprozess und Gesundheit. Aufgrund ihres rechtlichen Status haben sie keinen Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung und leben unter prekären Verhältnissen. Für die Krankenbehandlung und/oder Medikamente (oder Heilbehelfe) können sie die finanziellen Mittel nicht aufbringen.
Am 12.01.2004 wurde das Projekt Amber durch den Diakonie Flüchtlingsdienst ins Leben gerufen. Zunächst war die medizinische Versorgung der zahlreichen Obdachlosen und nicht-krankenversicherten Asylsuchenden das Ziel der Einrichtung. Im Laufe der Zeit wendeten sich immer mehr MigrantInnen, aber auch unversicherte ÖsterreicherInnen, an Amber um medizinische Unterstützung zu erhalten. Seit August 2006 wird Amber in Form einer Kooperation mit dem Österreichischen Roten Kreuz und dem Diakonie Flüchtlingsdienst unter dem Namen AmberMed geführt.
Um den laufenden Betrieb sicherzustellen ist AmberMed auf externe finanzielle Unterstützung angewiesen. Ein Teil wird durch öffentliche Gelder der Wiener Gebietskrankenkasse, dem Fonds Soziales Wien und dem Bundesministerium für Gesundheitfinanziert. Das Projekt MEDUNA wird kofinanziert vom Fonds Gesundes Österreich. Der größere Teil des Finanzbedarfs muss durch private Spenden abgedeckt.werden. Zahlreiche private SpenderInnen, Firmenspenden und SponsorInnen sichern das Bestehen von AmberMed.“ (Quelle Homepage Amber-Med)

Wir luden heuer die Leiterin von Amber-Med zu einem Vortrag über die Einrichtung ein. Außerdem gab sie uns einen kurzen, aber sehr interessanten Einblick in ihre Flüchtlingshilfe des letzten Jahres.
Anschließend überreichten wir ihr unsere Spende von 3000€ in Form eines Arztkoffers.

Spendenübergabe

2015

Verein Hemayat

Frieden im Kopf

Der Verein wurde 1995 gegründet und hat sich in Wien als Zentrum für medizinische, psychologische und psychotherapeutische Betreuung von Folter- und Kriegsüberlebenden etabliert.
Zielgruppe bei Hemayat sind alle Menschen, die durch Folter oder Krieg extreme Traumatisierungen erlitten haben.
„Unsere KlientInnen kommen aus vielen verschiedenen Ländern. Im Jahr 2015 haben wir 753 KlientInnen aus 48 verschiedenen Herkunftsländern betreut.
Die Zuweisung zu Hemayat erfolgt oft über andere Sozialeinrichtungen wie z.B.: Amnesty International, Caritas, Evangelischer Flüchtlingsdienst, etc.
Unsere KlientInnen finden aber auch durch Mundpropaganda den Weg zu uns.“
Die Betreuungsleistung ist grundsätzlich kostenlos und unabhängig davon, ob jemand krankenversichert ist oder nicht, und steht allen Menschen aus allen Ländern der Welt offen.

Geschäftsführerin Frau Cecilia Heiss erklärte uns sehr anschaulich die Folgen schrecklicher Traumata, die viele Asylbewerber schon erleben mussten, bevor sie nach Österreich flüchten konnten. Auch machte sie uns bewusst, wie lange und wie stark diese Erlebnisse diese Menschen in ihrem weiteren Leben und in der Integration beeinträchtigen können. Darum ist eine Therapie sehr wichtig.

Wir überreichten Fr. Cecilia Heiss unsere diesjährige Spende von 3000€ in Form eines Kopfpolsters mit einer Friedenstaube für den Verein Hemayat.

2014

SEI SO FREI – und verändere die Welt

der faire Handel im Focus

„Sei so frei“ ist die entwicklungspolitische Aktion der Katholischen Männerbewegung.
Ein Beispiel ist die Unterstützung von Projekten mit Fairtradeproduktion der Kakaobauern in Nicaragua.
Dr. Franz Hehenberger, Vorsitzender der Diözese Linz, hat schon mehrere Projektparnter besucht und konnte sehr eindrucksvoll aus eigner Erfahrung berichten. So z.B. vom Kleinbauern Oscar Lopez aus Nicaragua, der durch ein landwirtschaftliches Entwicklungsprojekt unterstützt wird. Dadurch konnte die Qualität des angebauten Kakaos zur Exporttauglichkeit gesteigert werden. Kleinbauer Oscar hat nun endlich ein kleines Einkommen – und Hoffnung: Die Zeit des Hungerns ist vorbei und seine Kinder können endlich die Schule besuchen!

Gemeinsam mit Mag. Christina Lindorfer schilderte Dr. Franz Hehenberger von der Projektreise nach Guatemala im April 2014. Mittlerweile existieren elf Schulen, die von SEI SO FREI mit Unterstützung aus Österreich finanziert werden. Rund 700 Kinder erhalten Schulmaterialien, Schulkleidung und Schuhe. Bildung ermöglicht vor allem Mädchen neue Perspektiven und Selbstbestimmung. In Río Blanco soll ein neues Schulgebäude entstehen. Derzeit werden rund 95 Kinder in drei Klassen in einer Holzhütte unterrichtet. Die hohe Motivation der Lehrkräfte beeindruckt. Dennoch ist ordentliches Lernen unter diesen Umständen nur schwer möglich.

In Form eines “Kakaobaumes” wurde von unserem Verein eine Projektunterstützung von 3000.- übergeben.

Die Veranstaltung wurde von den “Chameleons” gesanglich begleitet, das Buffet war mit südamerikanischen Köstlichkeiten bestückt.

2013

Emmausgemeinschaft St.Pölten

„Ein Platz zum Ankommen“

Einsatz für die Würde eines jeden Menschen

Herr Mag. Karl Rottenschlager – Geschäftsführer der Emmausgemeinschaft St.Pölten – berichtet bei der Mitgliederversammlung 2013 von der Gründung der Emmausgemeinschaft und der Philosophie die dahinter steht, den stetigen Entwicklungen in den letzten 30 Jahren und den Plänen für die Zukunft.

Für viele ist Emmaus lebensrettend gewesen. Für die Mehrzahl hat die Gebets-, Lebens- und Arbeitsgemeinschaft eine Neuorientierung oder einen Neubeginn gebracht. Besonders beeindruckende Lebensgeschichten der ehemaligen Emmausgäste Bettina und Manfred, die es schafften, wieder auf eigenen Füßen zu stehen.

Arbeit – Wohnung – Hoffnung

Für eine erfolgreiche Integration in die Gesellschaft sind Wohnung und Arbeitsplatz besonders wichtig. Derzeit bietet die Emmausgemeinschaft St. Pölten 34 Stellen für TransitarbeiterInnen und 37 Arbeitstherapie-Plätze. 12 schwer vermittelbare Jugendliche erhalten im Rahmen des Projektes WorkOut Orientierungstraining für ihre Lebens- und Berufswelt, 16 minderjährige Flüchtlinge nehmen die Möglichkeit einer Integrations-, Voll-, oder Teilbetreuung in Anspruch. Dazu kommen die Nachbetreuung ehemaliger Gäste durch Sozialarbeiterinnen und die Punktbetreuung weiterer Personen, die außerhalb von Emmaus wohnen.

Ein Brotlaib –  Symbol der Emmausgemeinschaft:  „zwei brotbrechende Hände“ für das Teilen, für die Nächstenliebe, Herausforderung, Auftrag und Programm der Emmausgemeinschaft: Das Leben mit dem Nächsten teilen. Eine Geste an der die beiden Jünger von Emmaus den Auferstandenen Christus erkannten. Mit diesem Symbol wurde eine Spende des Vereines FAIR POINT von 3000.- übergeben. Die Spende wird für das nächste große Projekt verwendet – zum Ausbau des Standortes Viehofen in ein Synergiezentrum, das etliche neue Arbeits- und Wohnplätze schaffen soll.

 

2012

UTE BOCK

„Damit Flüchtlinge eine Chance haben“

Mit wenigen privat angemieteten Wohnungen begann Ute Bock vor Jahren mit ihrem Engagement für obdachlose Flüchtlinge.

Ute Bock war viele Jahre hindurch die letzte Adresse für Jugendliche, die niemand wollte. Weil sie es nicht übers Herz brachte, die jungen Menschen auf die Straße zu setzen, organisierte sie private Wohngemeinschaften, die sie selbst finanzierte und in ihrer Freizeit betreute. Für ihr soziales Engagement wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet.

Mittlerweile umfasst das Wohnprojekt rund 100 Wohnungen für mehr als 300 Menschen. Rund 60 % der BewohnerInnen erhält keinerlei staatliche Unterstützung. Da Asylsuchende auch nicht arbeiten dürfen, sind sie ganz auf die Unterstützung von Hilfsorganisationen angewiesen. Für diese Menschen ist Frau Bock zugleich die erste Adresse und letzte Hoffnung.

Ein Legohaus als Symbol für „Ein Dach über dem Kopf“ – so überreichte der Verein Fair Point bei der Mitgliederversammlung eine Spende von 3000.- an Ute Bock für das Flüchtlingsprojekt.

 

2011

Pater Georg Sporschill – Vater der Straßenkinder

“Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt” ist biblische Weisheit und Leitmotiv von CONCORDIA. 

20 JAHRE

Der aus Vorarlberg stammende Pater Georg Sporschill SJ kam 1991 nach Bukarest, um Straßenkindern zu helfen. Begonnen hat alles am Bahnhof und in den Kanälen, aus denen die Kinder geholt wurden. Heute ist CONCORDIA eine große Familie mit über 500 Köpfen. Tausende sind schon auf eigenen Beinen, sie haben eine Ausbildung gemacht. Viele haben eine Familie gegründet und schenken ihren Kindern weiter, was sie selbst bei CONCORDIA bekommen haben.

Nach vielen Jahren in Rumänien ist CONCORDIA heute auch in den Ländern Moldawien und Bulgarien tätig und versorgt nicht nur Kinder und Jugendliche sondern auch bedürftige alte Menschen.

In den Kinderhäusern, Sozialzentren und Suppenküchen werden junge Menschen aus den Dörfern, die oft keine Ausbildung oder Arbeitsmöglichkeit haben, für die Mitarbeit im Sozial- und Erziehungsbereich ausgebildet. Eine Grundversorgung für 4.600 alte Menschen wurde durch 34 Suppenküchen aufgebaut.

In Form eines Suppentopfes konnten wir Pater Georg 3000.- Spende für die Suppenküchen in Moldavien überreichen.

 

2010

Mag. Dr. Emeka Emeakaroha

Begegnung zwischen zwei Kulturen – Österreich und Nigeria

„Ich verstehe mich als ein Missionar in Europa. Mission verstehe ich als ein Lernen voneinander. Heute hat sich die Missionsaufgabe der Kirche geändert, und zwar nicht nur, weil aus einer Westkirche die Weltkirche entstanden ist, sondern auch, weil die ältere Kirche in Europa genau wie die jungen Kirchen in Afrika, Asien und Lateinamerika missionsbedürftig geworden ist. Dies fordert eben Zusammenarbeit und Solidarität.“

Mit einem besonders eindrucksvollen Vortrag über seine ersten Eindrücke in Österreich zog Emeka das Publikum in seinen Bann. Besonders interessant war auch die Bildpräsentation, wodurch besonders die afrikanische Kultur und Lebensart anschaulich dargestellt wurde.

„Man sagt, die Europäer haben die Uhr und die Afrikaner haben die Zeit. Das scheint wahr zu sein. In meinem Dorf in Nigeria dauert der Sonntagsgottesdienst zum Beispiel etwa 3 Stunden, aber hier in Österreich muss es unter einer Stunde sein. Um ein guter Priester in Afrika zu sein, muss man sich sehr viel Zeit für die Menschen nehmen, da jeder Sonntagsgottesdienst als ein kleines Fest gefeiert wird. Als ich einmal auf Heimaturlaub war, habe ich den Leuten in meinem Dorf erzählt, dass der Sonntagsgottesdienst in Österreich weniger als eine Stunde dauert und darauf fragte mich ein Mann: „Welche Teile der Messe werden in Österreich ausgelassen?“.“

Neben vielen anderen Projekten ist das große Ziel, ein Krankenhaus in der Heimatgemeinde zu errichten. Für diesen Zweck überreichten wir Dr. Emeka Emeakaroha eine Spende von 3000.- in Form einer Finanzspritze.

 

2009

Luzia Wibiral – Geschäftsführerin der Kindernothilfe Österreich

Waisenkinder in Uganda

Luzia Wibiral: „Der Faire Handel und die Arbeit der Kindernothilfe Österreich in den Projektländern ergänzen einander in wertvoller Weise. Ist doch ein gesichertes Einkommen Voraussetzung für den Aufbruch aus der Armut.“

So einen Aufbruch haben die zahlreichen Aidswaisen in Uganda bitter nötig. Nach dem frühen Tod der Eltern kämpfen tausende Waisenkinder ums nackte Überleben. Oft gibt es keine Verwandten, die sich um die Kinder kümmern könnten. Das Hilfsprojekt der Kindernothilfe mit dem Partner Kitovu Mobile setzt an den grundlegendsten Bedürfnissen an, sorgt für sauberes Trinkwasser und ausgewogene Ernährung. Programme bewirken, dass die Waisenkinder auch in ihren Ängsten und Sorgen Beistand und Verständnis finden.

In den Kindernothilfe-Projekten werden immer auch Wege aus der Armut gesucht. Durch Unterstützung von Selbsthilfegruppen können beispielsweise neue Einkommenswege geschaffen werden. Genau an diesem Punkt setzt der Faire Handel ein. Die ProduzentInnen in den Entwicklungsländern bekommen für ihre Rohstoffe faire Preise, unabhängig von den Weltmarktpreisen. Denn nur wenn die Produkte einen gesicherten und angemessenen Lohn bringen, können die Familien eigenverantwortlich wirtschaften und schaffen schrittweise Veränderungen.

Bei der Mitgliederversammlung unseres Vereins FAIR POINT überreichte Obfrau Gisela Somers-Punz eine Spende von 3000.- aus dem Gewinn des Warenverkaufs von fair gehandelten Produkten. Sie übergibt die Spende an Luzia Wibiral (Geschäftsführerin der Kindernothilfe Österreich) symbolisch in Form eines Teddys mit Heftpflaster.

 

2008

Heini Staudinger

Ein Waldviertler in Tansania

Dr. Watschinger, ein österreichischer Arzt und Priester, hat zwei Spitäler im Maasailand gebaut. Es sind dies die einzigen für rund 200.000 Menschen auf einer Fläche von ungefähr 20.000 qkm. Die Menschen machen Fußmärsche von 100 Kilometern und mehr, um eine medizinische Betreuung zu finden. 19-jährig fuhren Heini Staudinger und sein Freund Reinhold mit den Mopeds von Schwanenstadt nach Tansania, um Dr. Watschinger zu besuchen. Er starb 1991 und 2006 wurde die österreichische Unterstützung beendet. Die beiden Spitäler wurden nach seinem Tod weiterhin von der österreichischen Entwicklungshilfe unterstützt. Diese Hilfe wurde mit Juni 2006 beendet. Viele Menschen leiden an Unterernährung, das macht schwach und anfällig für alle möglichen Krankheiten. Auch die Spitäler leiden an eine Art Unterernährung – sie leiden unter Geldmangel. Rundherum fehlt es an Geld. Jetzt stecken sie tief in der Krise.

„Ich hatte mir vorgenommen, nie wieder nach Afrika zu fahren, es sei denn, ich hätte dort eine sinnvolle Arbeit. Die hab ich nun. Ich bin wahnsinnig glücklich. Die Arbeit geht mir so von der Hand, dass es eine Freude ist.“ (Heini Staudinger)

Aus dem Warenverkauf in unserem Laden haben wir schon einen kleinen Gewinn erwirtschaftet. Mit 3000 Euro konnten wir das Projekt „Spitäler in Tansania“ unterstützen. Mit 2.000 Euro kann ein Monatsgehalt für 30 MitarbeiterInnen bezahlt werden. Die Spende wird in Form eines Notfallkoffers übergeben.

 

2007

Schwester Brigitte

Waisenhaus in Tansania

Im Laufe der Zeit haben wir im fairen Laden einen bescheidenen Reinerlös erwirtschaftet mit dem wir ein Waisenhaus in Tansania (Upendo bei Moshi) unterstützten.

Das Haus platzt aus allen Nähten. Ein einfacher Zubau ist geplant. Außerdem soll das desolate Dach vom Kinderheim, dem auch eine Ausbildungsstätte für junge Mädchen angeschlossen ist, erneuert werden.

Unser Beitrag soll für dieses Vorhaben verwendet werden. Vielen Dank für Eure Mithilfe, oder wie sie in Tansania sagen: ASANTE SANA !!!

Brigitte, eine Schwester, welche gerade in Tansania ist schreibt folgendes:

„Die Sache ist die, dass die Schwestern von Upendo den Konvent umbauen wollen und das Geld hinten und vorne nicht reicht. Wie du vielleicht schon weißt ist der Konvent mit sehr kleinen Zimmern ausgestattet. Manchmal leben im Konvent bis zu 10 Schwestern, das heißt viel zu wenig Unterkünfte wenn auch noch Volontäre Platz brauchen. Das Dach müßte ganz dringend gemacht werden , es enthält Asbest und schadet der Gesundheit.

Bei den Kindern wäre ein Umbau der Waschräume und der Kloanlagen ganz wichtig. Auch die beiden von mir neu eingerichteten Spielräume müssten ganz dringend schall-gedämpft werden. Die Außenanlage, sprich Kinderspielplatz gehört aufgerüstet. Viel zu wenig Geräte für 50 Kinder.

Für die Mädchen( Schülerinnen) welche großartige Arbeit leisten müßte ein Kommunikation/Aufenthaltsraum errichtet werden. Es gibt für die Studentinnen außer Lernen und Arbeiten nichts.“

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