Aktuelles

Mit unseren Aktivitäten wollen wir mehr Bewusstsein für die Notwendigkeit des Fairen Handels schaffen

Unsere nächste Veranstaltung:

 

Melktaler Gartenfachtage

 

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Die „Melktaler Gartenfachtage“ öffnen vom 17. bis 19. Mai 2019 wieder ihre Tore im Schlosspark der Marktgemeinde St. Leonhard am Forst.
Mit dem Thema „Design im Einklang mit der Natur“ wird ein Gartenerlebnis der besonderen Art präsentiert.

Mehr Informationen zu den Melktaler Gartenfachtagen und Anmeldeformulare finden Sie unter: https://www.melktaler-gartenfachtage.at/index.php

Wir freuen uns auf Euch!

Wir sind alle drei Tage dabei!

Kommt in unseren Laden!

 

Ladenöffnungszeiten

Freitag, 17.5.2019, 12 Uhr bis 18 Uhr
Samstag, 18.5.2019, 9 Uhr bis 18 Uhr
Sonntag, 19.5.2019, 9 Uhr bis 18 Uhr

 


 

Neues aus unserem Laden

Le Souk – Keramik aus Tunesien

Im Dezember 2010 gingen in Tunesien Menschen auf die Straße um gegen die stark gestiegenen Lebensmittelpreise, hohe Arbeitslosigkeit, mangelnde Investitionen und schlechte Zukunftsperspektiven zu protestieren. Trotz guter Ausbildung waren die Chancen auf einen angemessenen Arbeitsplatz gering. Das von Zensur und Korruption geprägte Land erlebte in Folge Aufstände. Der kleptokratische Präsident Ben Ali regierte 24 Jahre, bis er einen Monat nach Beginn der Revolte nach Saudi Arabien floh. Doch in den Ministerien sitzen immer noch die VertreterInnen des alten Regimes. Die Unruhen breiteten sich schnell über das Land und seine Grenzen hinweg aus. Der sogenannte „Arabische Frühling“ rückte medial in den Mittelpunkt der europäischen Berichterstattung. Soziale Medien wie Facebook und Twitter spielten eine tragende Rolle in der weltweiten Verbreitung von Bildern der Massenproteste. Eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation blieb jedoch auch nach der „Tunesischen Revolution“ aus. Im Gegenteil, die Lage verschlechterte sich weiter. Vor allem durch die Terrorangriffe auf TouristInnen im Jahr 2015 brach ein wichtiger Wirtschaftszweig (ca. 10 % BIP) des Landes ein.

Der Rückgang des Tourismus hatte u.a. Auswirkungen auf viele Klein(st)unternehmen und Keramikwerkstätten. In Nabeul, dem Zentrum der tunesischen Töpfer- und Keramikkunst, mussten in Folge von 600 Werkstätten mehr als 400 schließen. Heute arbeiten nur noch ca. 200 Keramikwerkstätten in der 60.000 EinwohnerInnen großen Stadt, 70 Kilometer von Tunis entfernt. Der Sektor steckt in einer tiefen Krise, da durch die Rückgänge des Tourismus die Umsätze eingebrochen sind. Le Souk will ein gutes Beispiel einer Keramikwerkstätte in Nabeul sein und zeigen, dass es in dieser Branche trotz allem Hoffnung und Zukunft gibt. Der Faire Handel ist in diesem Zusammenhang ein neuer Hoffnungsmarkt, den es noch zu erschlißen gibt.

EZA-Partner seit 2018

„Auf möglichst gute Arbeitsbedingungen wird viel Wert gelegt. Die Werkstätten sind sehr sauber; Atemschutz wird bei der Produktion der Rohlinge verwendet; An den Decken sind Ventilatoren installiert, um die warme Luft nach außen zu bringen. Sämtliche Maschinen haben funktionierende Sicherheitseinrichtungen.“

Quelle: Gerhard Wimmer, EZA Fairer Handel (RB 10/17)

Le Souk
… hat das Ziel zu zeigen, dass eine Kooperation zwischen westlicher und muslimischer Welt trotz kultureller Unterschiede gut funktionieren kann. Le Souk fördert traditionelles Kunsthandwerk einerseits durch die internationale Vermarktung und andererseits durch die Verbesserung bei Qualität und Design.

Das 1997 gegründete, private Unternehmen ist auf den Exportmarkt ausgelegt und verbessert durch stabiles Wachstum die Gehälter und Arbeitsbedingungen stetig. Produziert wird in zwei Werkstätten. In einem Gebäude werden die Rohlinge hergestellt, und rund einen Kilometer entfernt werden diese dann händisch bemalt. Beide Gebäude sind angemietet. Mit der Unterstützung und inhaltlichen Begleitung von Bottega Solidale, einer italienischen NGO, und in weiterer Folge EZA Fairer Handel bekam Le Souk erstmals Kontakt mit dem Fairen Handel. Bis Dato wird rund ein Zehntel ihres Umsatzes an Fair-Handels-Organisationen abgesetzt. Durch die angestrebte Mitgliedschaft der WFTO (World Fair Trade Organization) möchte Le Souk dies weiter ausbauen und damit sichere Arbeitsplätze in einer Region mit schwierigen Rahmenbedingungen schaffen.
Die ProduzentInnen
Bei Le Souk sind rund 60 Menschen über das ganze Jahr beschäftigt. In beiden Werkstätten arbeiten Männer und Frauen teilweise in Tätigkeitsbereichen, die normalerweise nicht von Frauen bzw. Männern ausgeübt werden. Viele von ihnen kommen aus dem Keramiktrainingszentrum in Nabeul. Einige haben nur die Grundschule besucht. Ca. die Hälfte der MitarbeiterInnen sind weiblich. Alle Beschäftigen besitzen einen fixen Arbeitsvertrag und verdienen deutlich über Mindestlohn (durchschnittlich das Doppelte). MitarbeiterInnen, die neue Designs entwickeln, bekommen einen zusätzlichen Bonus bezahlt. Le Souk kommt außerdem zu 100% für die Kosten der Gesundheits- und Pensionsversicherung auf. Die Interessen der Belegschaft werden durch zwei gewählte SprecherInnen vertreten.

Die Produktion der Rohlinge ist bereits relativ stark automatisiert. Gussformen aus Metall, Pressen und elektronische Töpferscheiben werden verwendet. Die lebensmittelsicheren Farben kommen aus Portugal und Deutschland. Die Bemalung erfolgt ausschließlich von Hand. Gebrannt wird in modernen Brennöfen, beheizt mit Gas. Die Rohlinge werden auf 1150 Grad erhitzt, die bemalten Produkte dann nochmals auf 900 Grad.

Die traditionelle Keramik von Le Souk ist über EZA und WELTLÄDEN erhältlich.

Weitere Informationen:

www.lesoukceramique.com

Quellen: Reisebericht GW 10/17, EFTA Information Form 08/17; (EZA, Juni 2018)

Ihr könnt diesen besonderen Kochtopf und auch andere Produkte von Le Souk bei uns im fairen Laden bestellen.

 

 

Taschen

 

Eine gute Auswahl von Taschen ist auch bei uns neu eingetroffen!
z.B. Recyclingtaschen aus Etiketten oder Planen, schöne Ökoledertaschen



Neues Angebot in unserem Laden!

 

Neue Fairytale Fashion – Bio Faire Mode – Designed in Austria – Handmade in Nepal – ist auch wieder zum Durchstöbern im Laden erhältlich und noch dazu können wir in Zukunft folgendes anbieten:

Ihr durchsucht das Warenangebot auf www.fairytale-fashion.at. Wenn etwas gefällt, kann man das Geschäft über uns abwickeln. Ihr kommt dann bei uns vorbei und könnt es probieren und bei uns bezahlen. Bei Nichtgefallen oder wenn das Modell passt nicht, bleibt es bei uns im Laden.
Somit habt Ihr kein Risiko oder keine zusätzliche Arbeit mit der Retourware bzw. keine Versandspesen.
Es gibt eine neue Serie CoWo: Rock, Schal und Cape in einem! Schnell wandelbar, platzsparend, jederzeit mitzunehmen und untereinander kombinierbar. Ein perfekter Hingucker!
Noch etwas Besonderes: Alle Modelle gibt es bis Größe 3XL!

Hier einige Modelle, die es unter anderem in unserem Laden gibt:


Wir freuen uns, wenn Sie uns in unserem fairen Laden besuchen!

Unsere Öffnungszeiten:
immer samstags, von 8:30 Uhr bis 11:30 Uhr.

Adresse:
Loosdorfer Straße 2
3243 St. Leonhard am Forst

 

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    Fairer Handel, Entwicklungshilfe
    und Bewusstseinsbildung

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    E-Mail: fairpoint@gmx.at
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    Öffentlichkeitsarbeit, Exkursionen,
    Verkauf und Projektunterstützung

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    Fairer Laden, Loosdorferstrasse 3
    Jeden Samstag von 8:30 – 11:30 Uhr

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