Vereinsausflug 12.10.2019

Vereinsausflug 12.10.2019

24. November 2019
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Vom Fermentieren, Kaffeerösten und Safrananbau Exkursion nach Oberstockstall und in die Wachau

Solidarische Landwirtschaft und die Kunst des Fermentierens

Rudi Hoheneder und Greti Mayer betreiben auf ihrem Hof eine kleine solidarische Landwirtschaft (Solawi). Dabei handelt es sich um ein Konzept der regionalen Versorgung durch eine gemeinschaftsgestützte Landwirtschaft – die Mitglieder der Gemeinschaft erwerben Ernteanteile für ein Jahr, um eine regionale und saisonale Vielfalt zu ermöglichen. Die Kosten, das Risiko und die Ernte werden gemeinschaftlich geteilt.
So finden die KonsumentInnen einen neuen Bezug zu ihren Lebensmitteln und sind in direktem Kontakt mit den Menschen, die das Gemüse für sie kultivieren.
Das Gemüse wächst auf Dämmen, mit der Bodenbearbeitungsmethode nach Turiel (www.dammkultur.info) hat Biobauer Rudi ein System gefunden, das seine Idealvorstellung von einem gesunden, guten Boden unterstützt. Der Boden wird sanft bearbeitet, die Schichten werden nicht durchmischt, die Dämme sorgen für ein eigenes Mikroklima und mehr Bodenleben. Diese Methode erlaubt Gemüseanbau gänzlich ohne Bewässerung, auch in trockenen Jahren.
Überschüssiges Gemüse wird von Greti Mayer, Lebensmitteltechnologin, fermentiert bzw. zu köstlichen Pesti und Aufstrichen verarbeitet.
Bei einer Verkostung konnten wir uns vom ausgezeichneten Geschmack von Schnittknoblauch-Pesto, Auberginen-Aufstrich, Kimchi, fermentierten Topinambur und vielem mehr überzeugen.
Greti und Rudi bieten auch Kurse und Workshops zur Fermentation und zur Dammkultur an.
Termine unter: www.fermentarium.at

Im Herzen der Kremser Altstadt wird Kaffee geröstet

Hier werden die Bohnen schonend, über einen längeren Zeitraum bei niedriger Temperatur geröstet. Durch dieses Verfahren können die Bohnen ihren natürlichen Geschmack am besten entfalten und es gelingt ein gleichmäßiger Säureabbau. Aus Liebe zu dem begehrten Naturprodukt und zu ihrem Handwerk achten die Röster vom Kaffee Campus Krems besonders auf die Herkunft des Rohkaffees. Dieser wird direkt von den Bauern in den Ursprungsländern bezogen. Durch diese direkte Zusammenarbeit gelingt es sowohl die Qualität der Rohwaren, als auch die Lebensqualität der Kaffeebauern in den Anbauländern kontinuierlich zu verbessern. http://kaffeecampus.at/

Die Rückkehr des Safrans in die Wachau

Der Ökologe Mag. Bernhard Kaar hat 2007 den Anbau des herbstblühenden Safrankrokusses nach 100 Jahren Unterbrechung wieder im historischen Anbaugebiet eingeführt. Sein 4,4 ha großer Betrieb war von Anfang an BIO zertifiziert. Wir haben einen äußerst günstigen Zeitpunkt erwischt, denn wir konnten bei der Ernte der Stempelfäden zusehen.
Die lila Blüten werden per Hand geerntet und die roten Stempelfäden in einem speziellen Prozess in der Wachauer Safranmanufaktur am Bahnhof Dürnstein getrocknet.
In dem historischen k.u.k. Bahnhofsgebäude dreht sich nun alles um das kostbare Gewürz: Im Hofladen zeigen Wachauer Safranprodukte die große Geschmacksvielfalt, das Safrancafe lädt zum Verweilen mit herrlichem Blick auf die Ruine Dürnstein ein.
Der Safrananbau ist im niederösterreichischen Raum schon mindestens seit der Zeit um 1300 belegt und war noch bis ins 19. Jhdt. verbreitet. Der Safran aus dem niederösterreichischen Donauraum wurde lange Zeit aufgrund seiner hervorragenden Qualität und Reinheit unter dem Namen Crocus austriacus als der beste in Europa erhältliche Safran genannt. https://www.safranmanufaktur.com/

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    Fairer Laden, Loosdorferstrasse 3
    Jeden Samstag von 8:30 – 11:30 Uhr

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